Sexsucht, Pornos und der italienische Hengst

Nun ist auch der Playboy auf das Thema Sexsucht gekommen. In einem Interview berichtet die Porno Legende Rocco Siffredi von an die 1.000 Pornos, die er selbst gedreht hat, sowie seiner Sucht nach Sex. Einige Anekdoten aus seiner über 30-jährigen Karriere als Star einer eher anonymen Branche gibt er auch zum Besten.

Rocco Siffredi wurde in Szenekreisen und von seinen Fans auch der italienische Hengst genannt. Wer sich noch fragt woher der Name stammt, dem sei gesagt dass er ihn nicht nur seinen Steherqualitäten zu verdanken hat. Auch ein gewisses Körperteil fällt bei ihm etwas größer aus als bei den meisten anderen Männern. Um welches es sich handelt ist nicht schwer rauszufinden. Doch hier hilft nicht so sehr Google, sondern eher entsprechende Portale ab 18.

Eine Porno Karriere als Sexsüchtiger

pornos sexsucht playboyIn dem Interview geht es natürlich um das gesamte Leben des mittlerweile über 50jährigen. Von seinen Anfängen bis hin zum späteren Leben als er Familie und Pornos unter einen Hut versucht hat zu bringen. Für uns interessant wird es da wo er anfängt von der Sexsucht zu sprechen.

Er selbst beschreibt es im Playbox Interview so: “Ich merkte, dass ich nach Sex süchtig war. Ich hatte keine Kontrolle mehr darüber.” Aufgrund dieser Sexsucht ist es ihm nicht schon früher gelungen aus der Szene auszusteigen und mit dem Drehen aufzuhören. Nicht einmal die Liebe zu seiner Frau hat ausgereicht gegen die Sucht anzukämpfen. Was ein schönes Beispiel ist wie es den meisten Sexsüchtigen geht.

Mit Sexsucht Geld verdienen

In dem Interview redet Rocco Siffredi auch darüber, dass er den Absprung geschafft hat. Dass er einfach aufgehört hat! Schwer zu sagen wie weit er wirklich sexsüchtig war. Denn einfach zu sagen, ich höre jetzt damit auf ist nur in den seltensten Fällen ausreichend. Jedoch wer weiß, vielleicht wurde der Porno Star durchaus von Experten betreut. Darüber wollen wir nicht spekulieren. Viel wichtiger ist die Frage, ob es sich lohnt bei einer Sexsucht den Weg ins Porno Business zu gehen.

Seffredi selbst empfiehlt jedem davon die Finger zu lassen. Vor allem jedem, der damit seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte. Seiner Meinung nach sind viele der ehemaligen Stars irgendwann abgerutscht und wurden Drogen süchtig. Was gerade für einen Sexsüchtigen sehr gefährlich sein kann. So würde die eine Sucht durch eine andere ersetzt – in diesem Fall durch eine gefährlichere.

Mit Pornos kann Geld verdient werden. Das wird sicher auch niemand bezweifeln. Aber was in dem Playboy Interview auch klar wird, dass es keine einfache Branche ist. Vor allem werden die Anforderungen immer härter und die Zuschauer erwarten immer krassere Sachen. Heute geht es in solch einem Film nicht mehr um den Akt selbst, sondern darum einzelne Körperteile zu sehen oder verschiedene Fetische auszuleben.

Pornos sind eine Gefahr für jeden mit Sexsucht

Es klingt zwar irgendwie logisch, dass Pornos etwas sehr gutes für jemand mit Sexsucht sind. Einmal wenn er seine Sucht beim Anschauen ausleben kann und zum Anderen weil er beim Mitspielen Geld verdienen kann. Doch die Realität sieht anders aus. Jemand der sexsüchtig ist, hat ein Problem; er ist krank. Statt die die Sucht mit Porno Drehs zu befriedigen, muss sie in geordnete Bahnen gelenkt bzw. geheilt werden. Wobei sich die meisten Experten einig sind, dass dies hauptsächlich mit einem totalen Verzicht beginnt.

Deshalb kann jemand der täglich oder alle paar Wochen einen Porno drehen muss nicht seine Probleme in den Griff bekommen. Meistens verschlimmert sich die Situation, weil Alkohol und Drogen nicht weit sind. Daher ist es eher zu empfehlen bei Verdacht sich professionelle Hilfe zu holen – und damit ist nicht der nächste Regisseur gemeint.

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