Sexsucht FAQ

sexsucht faq therapieDie meisten Menschen betrachten die Sexsucht auf zwei Arten. Einmal als Vorwurf genommen, dass notorische Fremdgänger und Frauenhelden sich damit heraus reden. Vor allem wenn Stars mal wieder ihre Frau betrogen haben. Oder mit einer Prostituierten erwischt wurden. Die andere Seite zeigt sich durch ignorieren und totschweigen. Betroffene schämen sich und sprechen nicht über ihre Sucht. So entstehen Unklarheiten, Vorurteile und Ähnliches. Mit diesem Sexsucht FAQ wollen wir einige davon ausräumen.

Fragen und Antworten zum Thema Sexsucht

Egal ob es um die Frage geht wie sich Sexsucht ausdrückt, wie sie behandelt wird oder wer professionelle Hilfe bietet. Hier im Sexsucht FAQ findest du die am häufigsten gestellten Fragen. Sowie natürlich die entsprechenden Antworten. Eine medizinische Beratung ist dies allerdings nicht! Dafür sind Mediziner, Psychiater oder Psychologen zuständig.

Hier im Sexsucht FAQ haben wir verschiedene Fragen zu dem heiklen Thema beantwortet. Diese Liste wird allerdings nie vollständig sein. Schließlich tauchen immer neue Fragen auf. Deshalb werden wir dieses FAQ immer wieder aktualisieren und neue Antworten hinzufügen. Sollte deine Frage noch nicht zu finden sein, dann kannst du uns gerne per E-Mail kontaktieren. Die Adresse findest du im Impressum!

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Sexsucht FAQ

Ab wie viel Sex ist man sexsüchtig?

Diese Frage lässt sich nicht nur nicht beantworten. Es wäre auch unverantwortlich hier eine Zahl zu nennen. Frisch verliebte Paare, anfang 20 und dazu noch im Urlaub, da ist es keine Seltenheit wenn diese fünfmal, sechsmal oder sogar noch häufiger Sex haben. Anders kann es sein, dass mit nur einmal masturbieren alle paar Tage jemand schon Symptome einer Sexsucht aufweist.

Die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, der Masturbation oder anderer Praktiken sagt alleine nichts über Sexsucht oder keine Sexsucht aus. Vielmehr kommen verschiedene Faktoren zusammen, und einer ist, dass es nicht mehr um Lust geht, sondern alles zum Zwang wird. Doch wie du hier auf Sexsucht-Ratgeber.de auch lesen kannst gibt es noch weitere Anzeichen. Falls du dir nicht sicher bist, mache einfach den Sexsucht-Test. Dieser könnte dir erste Indizien liefern ob du sexsüchtig bist oder nicht.

Gibt es männliche Nymphomaninnen?

Nein das gibt es nicht! Mit Nymphomanie bezeichnet man die gesteigerte Lust bzw. den gesteigerten Drang nach Geschlechtsverkehr bei Frauen. Häufig auch, wenn die Frauen dazu öfters den Partner wechseln. Dies kann auch als eine gewisse Form der Sexsucht bezeichnet werden. Jedoch ist eine Nymphomanin immer eine Frau. Was daran liegt, dass dieser Begriff auf die griechischen Nymphen zurück geht. Dies waren weibliche Wesen aus der Mythologie der alten Griechen.

Aber nur weil eine Nymphomanin immer eine Frau ist, heißt das nicht, dass diese Form der Sexsucht nicht auch bei Männern existiert. Um genau zu sein gibt es dafür auch einen eigenen Begriff: es heißt Satyriasis. Auch hier kommt der Begriff aus der griechischen Mythologie. Ein Satyr ist der männliche Gegenspieler bzw. das Pendant zur Nymphe.

Ist die Sexsucht ansteckend?

Hier kann ich dich schnell beruhigen. Die Sexsucht ist nicht ansteckend. Es handelt sich dabei nicht etwa um eine Geschlechtskrankheit. Eigentlich kann man sagen das gar keine Sucht ansteckend ist. Jedoch kann es trotzdem passieren, dass labile Persönlichkeiten davon stark beeinflusst werden. Und dann eventuell die Verhaltensweisen nachahmen. Unabhängig davon, wenn du den Verdacht hast, dass ein Freund sexsüchtig ist, solltest du handeln. Das heißt entweder ihn direkt ansprechen oder dich nach professioneller Hilfe umschauen. Wegschauen wäre der falsche Schritt.

Gibt es männliche Nymphomaninnen?

Nein das gibt es nicht! Mit Nymphomanie bezeichnet man die gesteigerte Lust bzw. den gesteigerten Drang nach Geschlechtsverkehr bei Frauen. Häufig auch, wenn die Frauen dazu öfters den Partner wechseln. Dies kann auch als eine gewisse Form der Sexsucht bezeichnet werden. Jedoch ist eine Nymphomanin immer eine Frau. Was daran liegt, dass dieser Begriff auf die griechischen Nymphen zurück geht. Dies waren weibliche Wesen aus der Mythologie der alten Griechen.

Aber nur weil eine Nymphomanin immer eine Frau ist, heißt das nicht, dass diese Form der Sexsucht nicht auch bei Männern existiert. Um genau zu sein gibt es dafür auch einen eigenen Begriff: es heißt Satyriasis. Auch hier kommt der Begriff aus der griechischen Mythologie. Ein Satyr ist der männliche Gegenspieler bzw. das Pendant zur Nymphe.

Kann ich meinem Partner mit mehr Sex helfen?

Bei der Sexsucht geht es nicht alleine um Sex. Daher wirst du auch deinem Partner nicht helfen indem du ständig mehr Sex mit ihm hast. Vielleicht funktioniert das eine zeitlang, aber langfristig wirst du ihn nicht nur damit nicht helfen. Sondern du wirst ihm gar nicht helfen können. Sexsucht ist ein psychisches Problem und daher solltest du versuchen ihn zu einem Profi zu schicken. Egal ob das ein Therapeut oder ein Psychater ist. Dieser wird ihm helfen können seine Sucht zu bekämpfen. Du kannst dabei nur begleitend und unterstützend tätig sein!

Muss ich in die Klappse wenn ich sexsüchtig bin?

Erst einmal ist Klappse sehr negativ. Die Realität einer stationären Psychotherapie hat mit den Vorstellungen und vor allem auch Vorurteilen der meisten Menschen wenig gemeinsam. Aber wer Angst vor der Psychiatrie hat oder lieber nicht stationär behandelt werden möchte, der wird das auch nicht müssen. Die endgültige Entscheidung darüber sollte jedoch ein erfahrener Psychiater oder Psychotherapeut treffen. Vor einer Zwangseinweisung wie es in manchen Filmen gezeigt wird, braucht sich keiner fürchten, der sexsüchtig ist.

Die Sexsucht – je nachdem wie stark sie ausgeprägt ist und wie stark sie das Leben einschränkt – braucht eine Behandlung. Und sollte da ein Therapeut die stationäre Therapie empfehlen, dann solltest du das annehmen. Schließlich habt ihr ein gemeinsames Ziel: die Heilung und den langfristigen Erfolg.

Claudia Theel 10. Oktober 2017